Offene Gestalten

In der Gestalttherapie spricht man von offenen Gestalten, wenn Dinge unerledigt bleiben, Situationen ungeklärt sind oder sie nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden. Die Gestattherapie geht davon aus, dass der Mensch immer bestrebt ist, diese offenen Gestalten zu schließen. Als offene Gestalten werden Probleme bezeichnet, die den Menschen aufgrund von gemachten Erfahrungen und Erlebnissen im Hier und Jetzt beeinträchtigen. Dabei wird Energie gebunden, welche wieder frei zur Verfügung steht, wenn “die Gestalt” wieder geschlossen wird.

Beispiele aus dem täglichen Leben können sein, dass ich einen Arzttermin der dringend fällig ist, hinausschiebe oder dass ich Sachen, die mir nicht gefallen und schon immer mal erwähnen wollte, meinen Eltern sage. Es kann auch darum gehen, dass die Situation schon beendet ist und ich in Gedanken davon nicht loskomme, weil ich zum Beispiel meine Meinung nicht zum Ausdruck gebracht habe. Häufig sind es ungeklärte Dinge, die uns bedrücken. Manchmal sind davon Menschen betroffen, die vielleicht schon verstorben sind und wir keine Gelegenheit mehr sehen, die Angelegenheit zu klären. All diese Beispiele aus dem täglichen Leben “hängen” uns nach und binden Energie. Die Gestalttherapie hat hier Mehoden und Experimente zur Verfügung, um solche “unerledigten Geschäfte” oder “Gestalten” zu schließen, so dass die dann freiwerdenede Energie wieder im Leben genutzt werden kann und uns zur Verfügung steht.

Wenn es Sie interessiert, welche Veränderungen der kreativen Weg der Gestalttherapie mit sich bringen kann, dann lesen Sie hier weiter.

Hier können Sie zurück zur Ausgangsseite Gestalttherapie.